Ehemals: "Förderverein" Deutsches Auswanderermuseum
Gegründet wurde der Freundeskreis Deutsches Auswandererhaus 1985 als Förderverein Deutsches Auswanderermuseum mit dem Ziel, die Errichtung eines Museums voranzutreiben, das die große Bedeutung der Massenauswanderung für die Entwicklung Bremens und Bremerhavens ebenso berücksichtigt wie den europäischen und internationalen Charakter historischer und aktueller Wanderungsbewegungen.
Im Verlauf seiner bisherigen Tätigkeit hat der Verein mit Hilfe von Vorträgen, Ausstellungen, Konferenzen und Publikationen die Realisierung eines Auswanderermuseums am Standort Bremerhaven propagiert. Darüber hinaus wurden internationale Kontakte mit verschiedenen Einrichtungen (Archiven, Museen, Universitäten etc.) geknüpft, die sich mit der Erforschung, Dokumentation und Präsentation von Wanderungen beschäftigen sowie familiengeschichtliche und kulturtouristische Dienstleistungen anbieten.
Am 8. August 2005 wurde das Ziel erreicht: Das Deutsche Auswandererhaus - architektonisch und konzeptionell eine Schöpfung des Studios Andreas Heller in Hamburg - wurde eröffnet. Die Sammlungen des Freundeskreises wurden dem DAH übergeben.
Heute: "Freundeskreis" Deutsches Auswandererhaus
Auftrag und Tätigkeit: Einhergehend mit mit der Eröffnung des Deutschen Auswandererhauses wandelten sich die Aufgaben und der Name unseres Vereins.
Der "Freundeskreis" unterstützt – wie es in der neuen Satzung heißt – "das Auswanderhaus auf wissenschaftlichen, musealen und technischen Gebieten“ und ist laufend bestrebt „die Öffentlichkeit über diese Tätigkeiten“ zu unterrichten. Der Verein regt wissenschaftliche Arbeiten zur Migrationsgeschichte an und unterstützt die Veröffentlichung solcher Arbeiten.
Sonntägliche Matinees: In regelmäßigen Abständen veranstaltet der Freundeskreis seine sogenannte „Sonntagsmatinee“, die in den Räumen des Deutschen Auswandererhauses stattfindet und Vorträge mit wechselnden Themen zur Migrationsgeschichte anbietet.
